1873 erfolgt durch Felten & Guilleaume die Grundsteinlegung zum Bau einer Fabrikanlage zur Drahtherstellung in Mülheim am Rhein (Köln-Mülheim).


1912 übernimmt Felten & Guilleaume zur Vormaterialsicherung alle Anteile des um 1872 von ihr mitgegründeten Walzwerks (Böcking).


1920 wird mit dem luxemburgischen Stahlkonzern ARBED, der ein größeres Aktienpaket von Felten & Guilleaume übernommen hat, ein Abkommen über Lieferung von Rohmaterial (Walzdraht) abgeschlossen.
   
1968 übernimmt ARBED den Eisen- und Stahlbereich von Felten & Guilleaume und ordnet ihre Drahtwerke in Köln, Berlin, St. Ingbert, Gentbrugge, Wichelen, Merelbeke und Bissen neu. Das Kölner Werk firmiert unter Felten & Guilleaume Carlswerk Eisen und Stahl GmbH.


1972 wird der Name in ARBED-F&G Drahtwerke Köln GmbH geändert.


1979 wird das Unternehmen in TrefilARBED Drahtwerk Köln GmbH umbenannt.


1984 findet im Rahmen der Veränderungen der Stahlstrukturen an der Saar ein Eigentümerwechsel für das Werk Köln von der ARBED zur SAARSTAHL AG statt.


1993 wird das Unternehmen im Zusammenhang mit der Zugehörigkeit zur DHS Dillinger Hütte SAARSTAHL AG in TrefilEUROPE Deutschland GmbH umbenannt.
Nach dem Konkurs der SAARSTAHL AG im Mai muss die TrefilEUROPE Deutschland GmbH ebenfalls Konkurs anmelden.


1994 wird im März eine Auffanggesellschaft gegründet mit dem Namen TrefilEUROPE Drahtwerk Köln GmbH. Die Anteile hält die SAARSTAHL Beteiligungsgesellschaft mbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der SAARSTAHL AG.


1995 wird das Unternehmen in DWK Drahtwerk Köln GmbH umbenannt.
Das Unternehmen hat nur Teilbereiche der früheren Aktivitäten des Kölner Drahtwerkes übernommen und konzentriert sich heute auf folgende Produktbereiche:

  • Spannstahldrähte und -litzen

  • Federstahldrähte

  • Stahldrähte für Seilereien

  • Drähte und Litzen für Seilbrücken

  • Drähte für die Kabelindustrie